Rodel- und Bobsportverband Sachsen-Anhalt
Rodel- und BobsportverbandSachsen-Anhalt

In unserem Landesverband sind 6 Vereine organisiert, die durch ihre Arbeit den Verband an der Basis unterstützen. Dort können interessierte Sportler trainieren und sich auf Wettkämpfe in den verschiedensten Altersklassen vorbereiten.

Viele bekannte Rodel- und Bobsportler kommen aus Sachsen-Anhalt.

Walter Eggert aus Ilsenburg kam bei den 1. Olympischen Spielen der Rennrodler 1964 auf Rang 4 im Doppelsitzer, Reinhard Bredow (Ilsenburg) gewann Olympiagold im Doppelsitzer 1972, Norbert Hahn (Wernigerode) errang Olympiagold 1976 und 1980, Bernhard Glass (Stapelburg) gewann Olympiagold 1980 im Einsitzer, Susi Erdmann (Blankenburg) nahm fünfmal an Olympischen Spielen teil (1x Silber-Rodel, 2x Bronze-Rodel und Bob) und wurde 3-fache Rodel- und 2-fache Bobweltmeisterin 1989-2006. Tatjana Hüfner aus Blankenburg nahm an drei Olympischen Spielen teil (Gold 2010, Silber 2014, Bronze 2006), ist 4-fache Weltmeisterin und 5-fache Gesamtcup-Siegerin.

Alle Sportler starteten aber für Stützpunkte anderer Bundesländer.
Seit 2012 starten nun auch wieder Sportler aus Sachsen-Anhalt für unseren Verband.
Marko Hübenbecker ging erstmalig 2012 für den MSC an den Start und gewann 5 Medaillen bei WM und JWM. Ihm folgten 2013 Toni Eggert und Sascha Benecken vom BRC Ilsenburg (dreifache Vize-Weltmeister) und Andreas Bredau vom MSC (WM-Dritter).
Bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotchi wurde erstmals ein Olympiateam Sachsen-Anhalt berufen. Marko und Toni starteten für unseren Verband. Leider klappte es noch nicht mit einer Medaille. Sie belegten die Plätze 6 und 8.

 

Jährliche Wettkampf-Höhepunkte unseres Landesverbandes sind der Internationale Bob- und Skeletoncup in Ilsenburg und im Rennrodeln: der Raubgrafenpokal in Winterberg, der Regensteinpokal in Blankenburg, der Ostseecup in Barth, Meisterschaften unseres Verbandes in Oberhof sowie diverse Rodelrennen auf der Natureisbahn am Barenberg in Schierke.